Draufgeld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungDrauf-geld
WortzerlegungdraufGeld
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich
1.
Handgeld
2.
zusätzliches Geld für einen Kauf
Beispiel:
Schadhafte Glocken tauschte er mit entsprechendem Draufgeld gegen neue um [ScharrerHirt86]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jochen Voß zahlte mir am Abgangstage meinen restierenden Lohn in sieben blanken Talern aus und gab mir noch einige Groschen Draufgeld.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Ghaddafi weiß sehr gut, daß er als nunmehr unbequem gewordener Gast im Hause Fiat ein schönes Draufgeld verlangen kann.
Die Zeit, 16.05.1986, Nr. 21
So gelangten die Fahrkarten in die Hände der Zahlungswilligen, das Draufgeld in die des Schalterbeamten und alles Gold zur Reichsbank.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 238
In ihrer Nähe ist von Handgeld, Traupfennig und Draufgeld die Rede, von Mitgift und Morgengaben.
Die Zeit, 02.08.1985, Nr. 32
Zitationshilfe
„Draufgeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Draufgeld>, abgerufen am 20.09.2019.

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