Dotation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dotation · Nominativ Plural: Dotationen
Aussprache
WorttrennungDo-ta-ti-on (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Dotation‹ als Erstglied: ↗Dotationskapital
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben Schenkung, Zuwendung
Beispiele:
bei jmdm. um eine Dotation vorsprechen
ich mach dem Schutzkorps eine Dotation [BrechtPuntila11]

Thesaurus

Synonymgruppe
Brautaussteuer · Heiratsausstattung · ↗Heiratsgut  ●  ↗Aussteuer  veraltend · Heimsteuer  veraltet · ↗Mitgift  Hauptform · Dotation  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Rennen Taler bescheiden jährlich staatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dotation‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leider wirkt sich nicht jede staatliche Dotation so anhaltend segensreich aus.
Süddeutsche Zeitung, 23.12.2000
Manche zahlen dort langsam eine Dotation an, für die sie einen Zweck erst ausmachen müssen.
Der Spiegel, 30.04.1984
Entsprechend hoch sind auch die Dotationen in den einzelnen großen internationalen Rennen.
Urania, 30.09.1968
Wie ich eben bereits erwähnt habe, habe ich nie irgendwelche Dotationen von Hitler erhalten.
o. A.: Einhundertundneunzehnter Tag. Donnerstag, 2. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10036
Ja, das war eine Dotation, die der Führer Dr. Ley auf ausdrückliche Anordnung bewilligt hat.
o. A.: Einhundertunddritter Tag. Dienstag, 9. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17421
Zitationshilfe
„Dotation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dotation>, abgerufen am 21.10.2019.

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