Dose, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dose · Nominativ Plural: Dosen
Aussprache
WorttrennungDo-se (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Dose‹ als Erstglied: ↗Dosenbier · ↗Dosendeckel · ↗Dosenfisch · ↗Dosengericht · ↗Dosenmilch · ↗Dosenpfand · ↗Dosenravioli · ↗Dosensuppe · ↗Dosentomate · ↗Dosenwurst · ↗Dosenöffner · ↗Döschen · ↗Döslein · ↗dosenfertig · ↗dosenförmig
 ·  mit ›Dose‹ als Letztglied: ↗Abzweigdose · ↗Anschlussdose · ↗Bierdose · ↗Blechdose · ↗Brotdose · ↗Butterdose · ↗Coladose · ↗Einwegdose · ↗Gebäckdose · ↗Getränkedose · ↗Glasdose · ↗Holzdose · ↗Keksdose · ↗Konservendose · ↗Porzellandose · ↗Puderdose · ↗Schminkdose · ↗Schnupftabakdose · ↗Schnupftabaksdose · ↗Spieldose · ↗Sprühdose · ↗Steckdose · ↗Tabakdose · ↗Tabaksdose · ↗Teedose · ↗Zuckerdose · ↗Ölsardinendose
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
kleines, meist rundes Gefäß
a)
mit abnehmbarem Deckel
Beispiele:
eine runde, ovale, flache Dose
eine vergoldete, verzierte, leere Dose
eine Dose füllen
etw. aus einer Dose nehmen, in eine Dose tun
eine Dose aus Glas, Porzellan, Metall, Holz
eine Dose mit Zucker, Bonbons, Zigaretten
veraltet Behälter für den Schnupftabak
Beispiele:
eine Prise aus der Dose nehmen
Meine Dose habe ich neulich wohl nicht bei dir stehen lassen [RaabeII 1,595]
b)
Konservenbüchse
Beispiele:
drei Dosen Fisch, Bohnen kaufen
eine Dose öffnen, verschließen
2.
Elektrotechnik, umgangssprachlich Zapfstelle für elektrischen Strom, Steckdose
Beispiel:
den Stecker in die Dose stecken, aus der Dose ziehen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dose f. kleiner Behälter mit Deckel. Mnl. dōse (14. Jh.), nl. doos ‘Schachtel, Büchse, Kasten’ dringt vom Niederrhein ins Nd. vor (nd. Dōse) und wird gegen Ende des 17. Jhs. im Hd. gebucht. Die Herkunft ist unsicher. Wahrscheinlich knüpft die Bedeutungsentwicklung an spätlat. dosis an, das zunächst ‘eine bestimmte Menge Arznei’ (s. ↗Dosis), dann auch den Behälter für Medikamente, Salben u. dgl. bezeichnet.

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Scheidenvorhof · weibliche Scham  ●  Dose  vulg. · ↗Fotze  derb · ↗Muschi  ugs. · ↗Möse  vulg. · ↗Pflaume  vulg. · ↗Vulva  fachspr. · äußere weibliche Geschlechtsteile  ugs.
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Blechbüchse · ↗Büchse · Dose · ↗Konserve · ↗Konservenbüchse · ↗Konservendose
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ananas Bohne Deckel Dose Einwegflasche Erbse Fertiggericht Flasche Gurke Hering Hundefutter Keks Kondensmilch Möhre Pfand Pfennig Ravioli Sardine Schachtel Schluck Stecker Thunfisch Tomate Tube Zartgemüse homöopathisch leeren silbern Öffnen Ölsardine

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dose‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem er aus den sechs Sitzen ein Bett gebaut hatte, trank er die Dose leer.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 16
Eine einfache Abgabe des Herstellers pro verkaufter Dose wäre wesentlich einfacher.
Die Welt, 06.01.2003
Als erstes ziehen Sie die Kabel aus den dafür vorgesehenen Dosen.
Der Tagesspiegel, 27.05.2001
Ich reichte ihr die Dose, und sie trank, ohne die Öffnung vorher abzuwischen.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 45
In geringen Dosen dem Essen beigegeben, sei es leistungssteigernd, glaubte man früher.
o. A. [cs]: Arsen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1979]
Zitationshilfe
„Dose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dose>, abgerufen am 23.08.2019.

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