Doppelbödigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDop-pel-bö-dig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungdoppelbödig-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
doppelbödiger Sinn
2.
doppelbödige, hintergründige Äußerung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anspielung Dialog Existenz Ironie Moral Widerspruch entlarven gewiss ironisch offenbaren verleihen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doppelbödigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber sie leben von ihrer Doppelbödigkeit, von der journalistisch genau beobachteten Wirklichkeit.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.1997
Nicht ohne Erfolg bemühte sich Schuh, eine Atmosphäre von Büchnerscher Doppelbödigkeit zu erzeugen.
Die Zeit, 07.01.1963, Nr. 01
H. erstrebt höchste Genauigkeit im Detail und gelangt zu Doppelbödigkeiten und erweiternden Bedeutungen.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17165
Doppelbödigkeit der Moral galt in dieser Sicht lange Zeit selbst als moralisches Faktum, als Skandal.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 95
Leider erweist sie sich aber als Freundin des Widerspruchs, gerissene Jägerin auf der Jagd nach Doppelbödigkeiten, Illoyalitäten und menschlichen Blindgängern.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 42
Zitationshilfe
„Doppelbödigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Doppelbödigkeit>, abgerufen am 27.06.2019.

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