Donnerwort

WorttrennungDon-ner-wort (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bis ins Tiefste treffende (niederschmetternde) Äußerung, die keinen Widerspruch zulässt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es sind nicht ohne weiteres Donnerworte, auch wenn sie mit Überzeugungen einherkommen, scheltend, belehrend, feststellend, abwägend.
Die Zeit, 27.08.1982, Nr. 35
Gerade weil keine Donnerworte fielen, hatte das Parlament endlich einmal wieder einen großen Tag.
Die Zeit, 17.09.1982, Nr. 38
Wie soll das Theater, die arme Bretterbude, solchen Donnerworten standhalten?
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2003
Mit Donnerworten forderte er, in die Kritik der weltweiten Menschenrechtsverletzungen auch jenes Unrecht einzubeziehen, das von den Demokratien selbst produziert werde.
Der Tagesspiegel, 25.06.2000
Diese Woche muß ich ein Donnerwort gegen den Gehaltsverzicht sprechen, vor allem bei Staatsdienern.
Die Welt, 17.12.2005
Zitationshilfe
„Donnerwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Donnerwort>, abgerufen am 20.10.2019.

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