Diebsgesindel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Nebenform Diebesgesindel · Substantiv (Neutrum)
WorttrennungDiebs-ge-sin-del · Die-bes-ge-sin-del
WortzerlegungDiebGesindel
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend Gesindel von Dieben
Beispiele:
gemeines, räuberisches Diebsgesindel
Diebsgesindel trieb sich nachts auf den Straßen herum
wie Diebsgesindel oder Mörder gehetzt [K. MannMephisto346]

Thesaurus

Synonymgruppe
Diebsgesindel · Marodeure · ↗Plünderer · ↗Raubgesindel · ↗Räuberbande
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (privater) Kriegsherr · ↗Kriegsfürst · ↗Stammesführer · ↗Warlord
  • Diebesherrschaft · Herrschaft der Plünderer · Kleptokratie
  • Dieb · ↗Spitzbube  ●  Klaubock  ugs. · Klauer  ugs. · ↗Langfinger  ugs., fig.
  • Mordgesellen · Mordgesindel · ↗Mörderbande
  • diebisch · kleptomanisch veranlagt  ●  (ein) einnehmendes Wesen haben  verhüllend, ironisch · (etwas) gut gebrauchen können  verhüllend, ironisch · es mit Mein und Dein nicht so genau nehmen  verhüllend · ↗langfingrig  fig. · (schon mal ganz) gerne was mitgehen lassen  ugs.
Zitationshilfe
„Diebsgesindel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Diebsgesindel>, abgerufen am 19.07.2019.

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