Dichterschule, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDich-ter-schu-le
WortzerlegungDichterSchule
eWDG, 1967

Bedeutung

Gruppe gleichgesinnter, meist gleichaltriger und aus der gleichen Landschaft stammender Dichter, die sich um eine überragende Persönlichkeit aus ihrer Mitte schart
Beispiele:
die schwäbische Dichterschule
um Stefan George sammelte sich eine Dichterschule

Typische Verbindungen
computergeneriert

Haupt schlesisch schwäbisch sächsisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dichterschule‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Ursprung dieser dritten schlesischen Dichterschule fällt ungefähr in die Zeit des Krieges.
Tucholsky, Kurt: Der neudeutsche Stil. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926]
Die "Sächsische Dichterschule", zu der Braun gehört, entstand in Leipzig und endete in Berlin.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.2000
Mörike gehört, so steht in den Lehrbüchern, zur idyllischen Schwäbischen Dichterschule.
Die Zeit, 15.11.1991, Nr. 47
Das formuliert zugleich das Arbeitsprinzip Wulf Kirstens, eines Protagonisten der Sächsischen Dichterschule.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2000
Fürstent. H. Gleim sammelte hier um sich die sog. Halberstädtische Dichterschule.
o. A.: H. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 36672
Zitationshilfe
„Dichterschule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dichterschule>, abgerufen am 21.06.2019.

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