Dichternatur, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDich-ter-na-tur
eWDG, 1967

Bedeutung

Veranlagung, Wesen eines Dichters

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der alte Herr hatte eine Dichternatur und Dichter sind immer einigermaßen Seher.
Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 4048
Zwei Dichternaturen, die vom Theater keine Ahnung hatten, ja es ablehnten, versuchten sich an dem größten Dramatiker aller Zeiten.
Die Zeit, 03.12.1965, Nr. 49
Eine sensitive Träumer- und Dichternatur, voll Begeisterung für die Kunst und sein Lehramt, war ihm jede bureaukratische Tätigkeit zuwider.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 1706
Zitationshilfe
„Dichternatur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dichternatur>, abgerufen am 20.05.2019.

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