Dialogform, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dialogform · Nominativ Plural: Dialogformen
WorttrennungDi-alog-form · Dia-log-form (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Dialogform, die manche der Artikel beibehalten, bezeugt die Nähe zum gesprochenen Wort.
Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, Neuwied: Luchterhand 1965 [1962], S. 48
Dessen ungeachtet hinterlässt die platonische Dialogform der hier präsentierten Interviews beim Leser einen tiefen Eindruck.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.2004
Dieser Wechsel in der Dialogform ist symptomatisch auch für einen Wechsel im Denken Platons.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2586
Ein geglücktes Interview, belehrte ich den Chefredakteur, ist ein Essay in Dialogform.
Die Zeit, 16.10.2000, Nr. 42
Von den namhaften Sozialphilosophen hat Meng Tse (Mencius) sich der Dialogform systematisch bedient.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 412
Zitationshilfe
„Dialogform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dialogform>, abgerufen am 20.07.2019.

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