Dezenz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDe-zenz (computergeneriert)
Grundformdezent
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
1.
Takt, Feingefühl, Zurückhaltung
2.
Unaufdringlichkeit, Unauffälligkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Dezenz · ↗Einfühlsamkeit · ↗Empfindsamkeit · ↗Feingefühl · ↗Feinsinnigkeit · ↗Sensibilität · ↗Takt · ↗Zartgefühl  ●  ↗Empathie  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diskretion Eleganz Mischung geboten gewiss vornehm

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dezenz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie lang sie sich denn schon kennten, fragte ich in größtmöglicher Dezenz.
Die Zeit, 02.06.2004, Nr. 23
Dem Spiel von Lee wiederum hätte etwas mehr Dezenz im Ausdruck nicht geschadet.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.1995
Wir ließen den schlechten Ton wieder fahren und milderten unser Benehmen auf seine ursprüngliche Dezenz zurück.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der Herr Fischötter. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 10477
Der Angriff auf Theodoros aber verriet nicht nur jeglichen Mangel an Sinn für Begriffsentwicklung, sondern auch den Verlust kirchenpolitischer Dezenz schlechthin.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 21932
Terenz ist an Eleganz der Diktion, an Gewandtheit des Handlungsaufbaus und an Dezenz der Gesinnung wirklich der römische Menander.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8205
Zitationshilfe
„Dezenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dezenz>, abgerufen am 26.04.2019.

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