Denkweg, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Denkweg(e)s · Nominativ Plural: Denkwege
WorttrennungDenk-weg (computergeneriert)
WortzerlegungdenkenWeg

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die gewundenen Denkwege dieses Schriftstellers sind unerforschlich wie der Ratschluß Gottes.
Die Zeit, 31.03.1978, Nr. 14
Stein kam auf ausrasierten, nachvollziehbaren Denkwegen an seine künstlerischen Ziele; Grüber hingegen bewegte sich mit assoziativen Sprüngen querfeldein.
Die Zeit, 25.06.2008, Nr. 27
Am Ende seines komplexen Denkweges angelangt, sah sich Parsons mit den Folgeproblemen dieses Handstreichs konfrontiert.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 372
Alle drei zeichnet die Suche nach neuen Denkwegen aus, eine Bevorzugung von Konstruktionen ohne vergleichbare Fixierung und eine geschärfte Aufmerksamkeit für das Spezifische der Phänomene.
Süddeutsche Zeitung, 18.03.1994
Legitime Denkwege sind nur logismos und dianoia, also die Denkwege der Philosophie.
Dörrie, H.: Neuplatonismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13390
Zitationshilfe
„Denkweg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Denkweg>, abgerufen am 22.05.2019.

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