Denkstein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDenk-stein (computergeneriert)
WortzerlegungdenkenStein
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch Denkmal (Lesart 1)
Beispiele:
jmdm. einen Denkstein errichten
einen Denkstein (für jmds. Grab) bestellen
Nicht einmal das Grab zu schmücken oder für einen Denkstein zu sorgen, hatte er sich besonders angelegen sein lassen [HeyseI 1,612]
bildlich
Beispiel:
ein Denkstein in der Entwicklung unseres politischen Lebens

Typische Verbindungen
computergeneriert

errichten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Denkstein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So schweifte der Knecht das Lob des Denksteines bis auf den letzten Tropfen aus.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 127
Bald werden sie den Denkstein, den Baudreck und den frisch gesäten Rasen würdig überragen.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.1999
Dann soll ein Denkstein errichtet werden mit einer Erklärung, warum das Bataillon über seinen Hauptmann dieses Urteil vollstreckt hat.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 280
Ein Unbekannter sei von einem Unbekannten getötet worden, steht kryptisch auf einem Denkstein für das "Kind Europas".
Die Zeit, 25.11.2013, Nr. 47
Beim Konstituierungsakt in Sichem war die heilige Stätte mit einem von Josua errichteten Denkstein gekennzeichnet worden.
Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24478
Zitationshilfe
„Denkstein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Denkstein>, abgerufen am 18.04.2019.

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