Denkkraft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDenk-kraft (computergeneriert)
WortzerlegungdenkenKraft
eWDG, 1967

Bedeutung

Vermögen zu denken
Beispiel:
Starke Denkkraft, eine faszinierende rednerische Begabung zeichneten sie aus [WintersteinLeben2,264]

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufwand an Geisteskraft · Denkkraft · ↗Verstandeskraft  ●  geistige Anstrengung  Hauptform · ↗Gehirnschmalz  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Denkkraft der Deutschen sei zwar enorm, aber sie verliere sich allzuoft im Nebel, fügte sie hinzu.
Der Spiegel, 26.04.1982
Der „Erregung der Denkkraft“ allerdings steht die Architektur des Hauses im Wege.
Die Zeit, 16.11.1990, Nr. 47
Nicht der zynische Gestank der Zirkulation reizt seine Denkkraft, sondern der der Produktionsweise selbst.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 955
Schon ihr theoretisches Verstehen setzt eine hohe Denkkraft und viel kühne Phantasie voraus.
Welt und Wissen, 1932, Nr. 2, Bd. 21
Die »Denkkraft« äußert sich als Unterscheiden, Gewahrnehmen, Beziehen, Urteilen, Schließen.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 14198
Zitationshilfe
„Denkkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Denkkraft>, abgerufen am 25.04.2019.

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