Denkgewohnheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDenk-ge-wohn-heit (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
eine eingewurzelte Denkgewohnheit

Typische Verbindungen
computergeneriert

eingefahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Denkgewohnheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist schwierig, solche Denkgewohnheiten durch theoretische Überlegungen zu erschüttern.
Die Zeit, 30.03.1979, Nr. 14
Sie bildet nicht etwa, wie die herrschenden Denkgewohnheiten uns leicht anzunehmen geneigt machen, für sich allein die "erste Ursache" der geschichtlich-gesellschaftlichen Bewegung.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 33
Um am Markt bestehen zu können, müssten diese ebenfalls mit den herkömmlichen Denkgewohnheiten brechen.
Die Welt, 20.07.2001
Man stand im Banne der in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts ausgebildeten Denkgewohnheiten.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 308
Nachdem sie in die Vereinigten Staaten emigriert waren, veränderten aber die deutschen Geisteswissenschaften nicht nur amerikanische Denkgewohnheiten.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 170
Zitationshilfe
„Denkgewohnheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Denkgewohnheit>, abgerufen am 24.04.2019.

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