Denkbild

WorttrennungDenk-bild (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

selten von einem Bild ausgehender Gedanke, der in einem Text festgehalten u. reflektiert wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was er souverän geschrieben hat, sind, wie es in der Ausgabe auch heißt, „Denkbilder“.
Die Zeit, 18.09.1981, Nr. 39
Bei diesem Wort verwandelte sich plötzlich das Denkbild des Kurt und wurde fein und anmutig.
Spitteler, Carl: Imago, Jena: Diederichs 1910 [1910], S. 143
So lassen sich vielleicht die eigenen Fragen zum Verständnis zeitgenössischer Kunst mit den Denkbildern eines kritischen Kunstwissenschaftlers vertiefen.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.1995
Es springt den Betrachter an - und ist ebenso distanziertes Denkbild.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 79
Denn Vollkommenheit bedeutet in diesem Denkbild, das Ganze der Welt, zu der man gehört, in sich zu spiegeln.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 80
Zitationshilfe
„Denkbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Denkbild>, abgerufen am 20.04.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Denkbewegung
Denkbestimmung
Denkbereich
Denkbarkeit
denkbar
Denke
Denkebene
denken
Denker
Denkerfalte