Deklassierung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDe-klas-sie-rung (computergeneriert)
Wortzerlegungdeklassieren-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Abwertung · Deklassierung · ↗Diskreditierung · ↗Entwertung  ●  ↗Devaluation  geh., franz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angst Arbeitslosigkeit Armut Demütigung Furcht Gefühl beruflich gesellschaftlich sozial

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Deklassierung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Emigration geht meist mit einer Deklassierung einher, mit einem sozialen Abstieg.
Die Zeit, 05.01.2004, Nr. 01
Die Folgen seien sinkende Einkommen, eine fortschreitende soziale Deklassierung sowie eine Zunahme der psychischen Probleme.
konkret, 1984
Die Deklassierung des Meisters war auch ein deutlicher Beleg dafür, dass in der Bundesliga neue Zeiten angebrochen sind.
Die Welt, 26.03.2002
Hitler überbrückte den Widerspruch zwischen nationaler Größe und doppelter Deklassierung im persönlichen und nationalen Absturz durch die theatralische Simulation.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 180
Das ergibt eine starke Deklassierung des Naturhaften, Körperlichen, Sinnlichen, als - nach psychologischer Erfahrung - einer Versuchung zur Ablenkung von diesem spezifischen Heilsweg.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 280
Zitationshilfe
„Deklassierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Deklassierung>, abgerufen am 24.04.2019.

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