Datum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Datums · Nominativ Plural: Daten
Aussprache
WorttrennungDa-tum
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Datum‹ als Erstglied: ↗Datumsaufdruck · ↗Datumsgrenze · ↗Datumsstempel · ↗Datumstempel
 ·  mit ›Datum‹ als Letztglied: ↗Abfülldatum · ↗Abgangsdatum · ↗Ausfertigungsdatum · ↗Ausgangsdatum · ↗Ausstellungsdatum · ↗Basisdatum · ↗Beobachtungsdatum · ↗Bestelldatum · ↗Bilddatum · ↗Eckdatum · ↗Eingabedatum · ↗Eingangsdatum · ↗Einzeldatum · ↗Finanzdatum · ↗Flugdatum · ↗Fundamentaldatum · ↗Fälligkeitsdatum · ↗Geburtsdatum · ↗Grunddatum · ↗Gründungsdatum · ↗Kundendatum · ↗Lebensdatum · ↗Leistungsdatum · ↗Lieferdatum · ↗Marktdatum · ↗Messdatum · ↗Metadatum · ↗Mindesthaltbarkeitsdatum · ↗Nutzdatum · ↗Patientendatum · ↗Personendatum · ↗Publikationsdatum · ↗Rahmendatum · ↗Sinnesdatum · ↗Sozialdatum · ↗Sprachdatum · ↗Stammdatum · ↗Sterbedatum · ↗Strukturdatum · ↗Todesdatum · ↗Umweltdatum · ↗Unfalldatum · ↗Verfalldatum · ↗Verfallsdatum · ↗Vergleichsdatum · ↗Wirtschaftsdatum
 ·  mit ›Datum‹ als Grundform: ↗Daten
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
dem Kalender entsprechende Zeitangabe, Tagesangabe
b)
Zeitpunkt
2.
Faktum
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Datum n. ‘Tages- und Ortsangabe (eines Schreibens), gegebene Größe, Beleg’, Entlehnung aus lat. datum, dem Part. Perf. von lat. dare ‘geben’. Das lat. Partizip mit der Bedeutung ‘gegeben’, das schon in der Antike zur Datierung von Briefen dient, begegnet in dt. Datierungsformeln seit dem 13. Jh. Die Substantivierung erscheint Ende des 13. Jhs., bis in neuere Zeit oft in lat. Flexion (bis dato ‘bis jetzt’). In der Bedeutung ‘gegebene Größe, Angabe, Beleg’ wird das bereits im Lat. substantivierte Partizip (lat. datum n. ‘das Gegebene, Gabe’) meist in pluralischer Form von der Wissenschaftssprache des 17. Jhs., vornehmlich des 18. Jhs. aufgegriffen. Seit Beginn des 19. Jhs. tritt in dieser Verwendung neben die lat. Pluralform Data verstärkt der eingedeutschte Plur. Daten, der sich im 20. Jh. durchsetzt und seit den 50er Jahren als Bestimmungswort zahlreicher Zusammensetzungen wie Datenverarbeitung, Datenbank dient.

Thesaurus

Synonymgruppe
Datum · ↗Zeitangabe · ↗Zeitpunkt
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Datierung · Datum
Synonymgruppe
Datum (plural: Daten) · ↗Eintragung  ●  ↗Datensatz  fachspr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auswertung Fakt Poststempel Speicherung Uhrzeit Veröffentlichung Weitergabe Zugriff aktuell auswerten biometrisch fundamental genau gesammelt gespeichert gewonnen historisch liefern löschen personenbezogen persönlich sammeln sensibel speichern statistisch technisch verfügbar weitergeben übermitteln übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Datum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihnen wird doch nicht das seltsame Datum am Ende entgangen sein?
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2004
Doch schert sich 14 Jahre nach seinem Tod noch jemand um dieses Datum?
Der Tagesspiegel, 05.04.2003
Zum Wissen über das Datum gesellt sich sogleich die Imagination.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 410
Aber der Gebrauch des Wortes »Spiritual« ist viel jüngeren Datums.
Lowens, Irving: Spirituals. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 35098
Ursprünglich war es nicht einmal auszumachen, wann das genaue Datum eines Festes war.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 21974
Zitationshilfe
„Datum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Datum>, abgerufen am 19.08.2019.

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