Dachtraufe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDach-trau-fe (computergeneriert)
WortzerlegungDachTraufe
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Die Dachtraufen des alten Hauses gossen Ströme trüber Fluten aus ihren fratzenhaften Mäulern, Schnauzen und Schnäbeln [RaabeSchüdderumpIII 1,104]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Traufe · Dachtraufe
Traufe f. ‘untere Kante des Daches (mit der Dachrinne), aus der Dachrinne abfließendes Regenwasser’. Der nur im Dt. begegnende a-Stamm ahd. trouf m. n. (um 900), mhd. trouf m. n. ‘das Tröpfeln, das Herabtropfen des Wassers vom Dach, Ort des Tropfenfalls, Dachrand, -rinne’ und der gleichbed. jō-Stamm mhd. trouf(e) f. sind ablautende Bildungen zu dem unter ↗triefen (s. d.) behandelten Verb. Redensartlich vom Regen in die Traufe kommen (17. Jh.), anfangs auch aus der Traufe in den Schlagregen kommen (17. Jh.), aus der Traufe in den Platzregen kommen (18. Jh.) ‘aus einer unangenehmen Lage in eine noch schlimmere geraten’; vgl. mhd. in die troufe kommen. Dachtraufe f. ‘Dachrand, von dem das Regenwasser abtropft, Dachrinne’, mhd. dachtroufe; vgl. ahd. thahtrouf m. (Hs. 12. Jh.), mhd. dachtrouf m. n.

Thesaurus

Synonymgruppe
Dachtraufe · ↗Traufe
Oberbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„Dachtraufe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dachtraufe>, abgerufen am 26.05.2019.

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