Chromophor

WorttrennungChro-mo-phor (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Chemie Atomgruppe eines organischen Farbstoffs, die die Farbe dieses Stoffes bestimmt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Chromophor absorbiert Licht bestimmter Wellenlängen und kann damit neben dem Grundzustand einen weiteren stabilen Zustand annehmen.
C't, 1998, Nr. 3
Aus viel Wasser, dem Kunststoff N-isopropylacrylamid und einem lichtempfindlichen sogenannten Chromophor stellten die Wissenschaftler Gelsäulen her.
Die Zeit, 17.08.1990, Nr. 34
Alle Sehfarbstoffe bestehen aus dem Chromophor, einem Retinolderivat, d.h. einem relativ einfachen Molekül, und einem Protein, dem Opsin (Abb. 17-8).
Kirschfeld, K.: Photorezeption (periphere Sehorgane). In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 388
Zitationshilfe
„Chromophor“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Chromophor>, abgerufen am 19.06.2019.

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