Charakterlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungCha-rak-ter-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungcharakterlos-igkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
charakterloses Wesen
2.
charakterlose Äußerung, Handlung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Opportunismus Vorwurf unbeschreiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Charakterlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im ehrlichen Einräumen gemachter Fehler offenbart sich gerade Charakter, im Leugnen und Beschönigen hingegen manifest gewordene Charakterlosigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.2001
Selbst in der bürgerlichen Presse wurde diese Handlung als Charakterlosigkeit gerügt und verurteilt.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3860
Stets beherrscht er mit seiner gewinnenden Person prekäre Situationen; doch im zweiten Stückteil bricht er sich an seiner Charakterlosigkeit den Hals.
Die Zeit, 26.02.1968, Nr. 09
Die Charakterlosigkeit aber des Intellekts wie des Geldes pflegt über diesen reinen, negativen Sinn hinauszuwachsen.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071
Fühlen sie denn nicht die Charakterlosigkeit und die Würdelosigkeit unserer Zeit?
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 23393
Zitationshilfe
„Charakterlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Charakterlosigkeit>, abgerufen am 25.04.2019.

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