Chaperon

WorttrennungCha-pe-ron
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
im Mittelalter von Männern u. Frauen getragene eng anschließende Kapuze mit kragenartigem Schulterstück
2.
veraltet ältere Dame, die eine jüngere als Beschützerin begleitet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Klub ist unser Chaperon, dem wir danken, daß er für uns da ist, Tag und Nacht.
Reznicek, Paula von: Auferstehung der Dame. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 16905
Eine Chaperon oder Anstandsdame stand zu ihrer Betreuung immer bereit.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.1995
Chaperon sagt, sie habe keine Zeit für eine Klage, richtig finde sie die Verfremdungen deswegen aber nicht.
Die Zeit, 24.08.2009, Nr. 34
Es war lange unklar und umstritten, ob die Chaperons eine eher passive oder beschützende Rolle spielen oder ob sie „aktiv“ an der Faltung beteiligt sind.
Die Zeit, 22.11.1991, Nr. 48
Trotzig stellt sie sich fürs Sommerfoto in Karstadt-Turnschuhen und Pumphosen neben einen toten Fisch und alarmiert erst im letzten Moment ihre Lieblingsfotografin Laurence Chaperon.
Die Welt, 20.08.2005
Zitationshilfe
„Chaperon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Chaperon>, abgerufen am 26.04.2019.

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