Camping, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Campings · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungCam-ping (computergeneriert)
HerkunftEnglisch
Wortbildung mit ›Camping‹ als Erstglied: ↗Campinganhänger · ↗Campinganzug · ↗Campingartikel · ↗Campingausrüstung · ↗Campingausstellung · ↗Campingbett · ↗Campingbeutel · ↗Campingbus · ↗Campingfahrt · ↗Campingfreund · ↗Campingführer · ↗Campinggeschirr · ↗Campinghemd · ↗Campingkleidung · ↗Campingkocher · ↗Campingkoffer · ↗Campinglager · ↗Campingmöbel · ↗Campingplatz · ↗Campingreise · ↗Campingschürze · ↗Campingstuhl · ↗Campingtisch · ↗Campingurlaub · ↗Campingwohnwagen · ↗Campingzubehör
 ·  mit ›Camping‹ als Letztglied: ↗Autocamping · ↗Motorcamping · ↗Wintercamping
eWDG, 1967

Bedeutung

das Zelten im Freien, das Leben im Zelt oder Wohnwagen während der Erholungszeit
Beispiele:
zum Camping fahren
er hat sich beim Camping gut erholt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Camping · campen
Camping n. ‘das Zelten, Leben auf Zeltplätzen’; im 19. Jh. dringt engl. camping, Verbalsubstantiv zu to camp ‘(im Freien) kampieren, lagern’ (vgl. engl. camp ‘Feld, Lager’) ins Dt. und wird auf dem Kontinent (also außerhalb Englands) zum Modewort. Engl. camp geht über gleichbed. nordafrz. camp auf lat. campus ‘flaches Feld, Ebene’ zurück; s. ↗Kamp, ↗kampieren. campen Vb. ‘zelten’ (20. Jh.), von engl. to camp.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angel Boot Bord Bungalow Caravan Caravaning Freizeit Garten Hotel Reise Sport Trekking Urlaub Wandern Wassersport Zelt beliebt erlauben wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Camping‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wir können uns dabei zeitgemäß fühlen, denn Camping ist wieder da.
Die Zeit, 15.03.2010, Nr. 11
Womöglich sind die Tage des Campings im Herzen der Stadt bald vorbei.
Der Tagesspiegel, 18.08.2000
Interessant ist diese Form des Campings vor allem für Familien, denn ein Auto haben ohnehin die meisten.
Bild, 11.05.1999
Der Handel reagierte mit der Einrichtung von Verkaufsabteilungen für Sport und Camping.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 107
Wo keine Campingplätze bestehen, ist freies Camping ohne weiteres gestattet und üblich.
Lange, Werner: Campingurlaub im Norden, München: Gräfe u. Unzer 1962, S. 229
Zitationshilfe
„Camping“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Camping>, abgerufen am 22.09.2019.

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