Bums, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bumses · Nominativ Plural: Bumse
Aussprache
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich dumpfer, dröhnender Fall, Stoß
Beispiel:
mit einem Bums gegen die Tür stoßen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bums · bum · Bums · bumsen
bums bum Schallwort für einen Knall oder Fall, auch (mit Sekundärablaut) in der Folge bim, bam, bum für den tiefen Glockenton (s. ↗bim). Belegt seit dem 17. Jh., oft in der Schreibung bumb, bump, bumps; älter sind vollere Formen wie bumblebum (15. Jh.). Substantiviert Bums m. ‘Knall, das dröhnende An-, Aufschlagen’ (19. Jh.), auch ‘Tanzvergnügen’ (nach dem scharf und akzentuiert geschlagenen Rhythmus anspruchsloser Musik); landschaftlich auch ‘Bordell’ (19. Jh.). bumsen Vb. ‘dröhnen, klingen, an-, aufschlagen’ (16. Jh.); heute auch (Anfang 20. Jh.) ‘miteinander schlafen’ nach älterem mundartlichen (schwäb. schweiz.) bumsen, bumpsen (vgl. auch schwäb. bumsig ‘lüstern auf ein Mädchen’). In der allgemeinen Umgangssprache verbreitet als weniger derb empfundener Ausdruck neben puffen, stoßen.

Typische Verbindungen
computergeneriert

mächtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bums‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide stürmen "beidbeinig", haben vor allem im rechten Fuß einen mächtigen Bums.
Bild, 25.10.1999
Ich verliere ihn aus dem Spiegel, und dann macht es Bums.
Die Welt, 07.03.2005
Insgeheim traut man sich mehr Bums zu als einer Fliege.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1995
Eine ordentliche Oper mit Bums kommt gut und gerne auf ihre 115 Dezibel.
Der Tagesspiegel, 21.02.2002
Zitationshilfe
„Bums“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bums#1>, abgerufen am 15.10.2019.

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Bums, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bumses · Nominativ Plural: Bumse
Aussprache
Wortbildung mit ›Bums‹ als Erstglied: ↗Bumskneipe · ↗Bumslokal · ↗Bumsmusik
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend minderwertige Tanzveranstaltung
Beispiele:
auf den Bums, zum Bums gehen
so ein Bums!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bums · bum · Bums · bumsen
bums bum Schallwort für einen Knall oder Fall, auch (mit Sekundärablaut) in der Folge bim, bam, bum für den tiefen Glockenton (s. ↗bim). Belegt seit dem 17. Jh., oft in der Schreibung bumb, bump, bumps; älter sind vollere Formen wie bumblebum (15. Jh.). Substantiviert Bums m. ‘Knall, das dröhnende An-, Aufschlagen’ (19. Jh.), auch ‘Tanzvergnügen’ (nach dem scharf und akzentuiert geschlagenen Rhythmus anspruchsloser Musik); landschaftlich auch ‘Bordell’ (19. Jh.). bumsen Vb. ‘dröhnen, klingen, an-, aufschlagen’ (16. Jh.); heute auch (Anfang 20. Jh.) ‘miteinander schlafen’ nach älterem mundartlichen (schwäb. schweiz.) bumsen, bumpsen (vgl. auch schwäb. bumsig ‘lüstern auf ein Mädchen’). In der allgemeinen Umgangssprache verbreitet als weniger derb empfundener Ausdruck neben puffen, stoßen.

Typische Verbindungen
computergeneriert

mächtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bums‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide stürmen "beidbeinig", haben vor allem im rechten Fuß einen mächtigen Bums.
Bild, 25.10.1999
Insgeheim traut man sich mehr Bums zu als einer Fliege.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1995
Eine ordentliche Oper mit Bums kommt gut und gerne auf ihre 115 Dezibel.
Der Tagesspiegel, 21.02.2002
Zitationshilfe
„Bums“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bums#2>, abgerufen am 15.10.2019.

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