Buchwissen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Nebenform Bücherwissen · Substantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBuch-wis-sen ● Bü-cher-wis-sen (computergeneriert)
WortzerlegungBuchWissen
eWDG, 1967

Bedeutung

Wissen, das ohne Beziehung zum Leben lediglich aus Büchern geschöpft wurde
Beispiel:
man darf Schülern nicht nur Buchwissen bieten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie erwarten kein auswendig gelerntes Buchwissen, sondern innerlich verarbeitete Kenntnisse.
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1998
Über zweieinhalb Jahrtausende hinweg war Demokratie ein Begriff der Schule, des Buchwissens.
Der Tagesspiegel, 15.07.2003
Nicht das angelernte Buchwissen war für mich das höchste Ziel, sondern das selbsterarbeitete Erfahrungswissen.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8173
Nicht die persönliche Gnosis, sondern das geschulte Buchwissen war wieder die herrschende Macht in der Gemeinschaft.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 262
Platon hat ihn den »Leser« genannt; um sein Buchwissen zu verspotten, wie wir dem dichterischen Geiste Platons wohl zutrauen dürfen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26837
Zitationshilfe
„Buchwissen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Buchwissen>, abgerufen am 26.06.2019.

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