Bruststimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBrust-stim-me (computergeneriert)
WortzerlegungBrustStimme
eWDG, 1967

Bedeutung

Sprachwissenschaft Stimme, bei deren Erzeugung der ganze Resonanzraum der Brusthöhle ausgenutzt wird
Beispiele:
eine sonore, klangvolle Bruststimme
mit Bruststimme sprechen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn er in die Kopfstimme wechselt, kann er sie nicht mit der Bruststimme mischen und stützen.
Süddeutsche Zeitung, 16.07.1999
Das mit der Bruststimme gesungene C, bei dem die Stimmlippen mit einer Frequenz von 523 Hertz vibrieren, wurde fortan zu einer Frage der Ehre.
Bild, 15.05.1999
Mit dem Verlangen nach einer kräftigeren, dramatischen Stimme wurden die hohen Falsett-Töne mehr und mehr durch die Bruststimme ersetzt.
Fath, Rolf: Wörterbuch - T. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 7060
Sie kann ihre Bruststimme derb anrauen, kann mächtig losröhren und sich einen Taktschlag später in engelsreinen Sopranhöhen verlieren.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2004
Bei der »Bruststimme« ist der Rand der Stimmlippen gerundet infolge der Kontraktion eines im Innern der Stimmlippen gelagerten Muskels, des Musculus vocalis.
Winckel, Fritz: Stimmorgane. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 20831
Zitationshilfe
„Bruststimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bruststimme>, abgerufen am 23.07.2019.

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