Bruchbude, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBruch-bu-de
WortzerlegungBruch1Bude
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend elender, jämmerlicher Raum
Beispiel:
in dieser Bruchbude möchte ich nicht wohnen

Thesaurus

Synonymgruppe
Baracke · ↗Behelfsbau · ↗Bretterverschlag · Einfachst-Behausung · Einfachst-Unterkunft · ↗Klause · ↗Verschlag  ●  ↗Kabache  westfälisch, Rotwelsch · ↗Bretterbude  ugs. · Bruchbude  ugs. · ↗Bude  ugs. · ↗Budike  ugs., regional · ↗Butze  ugs. · ↗Erdloch  derb · ↗Hucke  ugs., norddeutsch · ↗Hütte  ugs. · ↗Kate  ugs. · Kotten  ugs. · Muchtbude  ugs., berlinerisch · ↗Schuppen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

abreißen entpuppen hausen leerstehend marod sanieren wohnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bruchbude‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sahen nur zwei Bruchbuden, alles andere waren solide Häuser.
Die Zeit, 05.04.2010, Nr. 14
Schaut her, da waren Bruchbuden, und jetzt stehen hier feste Häuser.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1995
Ich bin doch nicht so blöd und steck noch Geld in meine Bruchbude.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 150
Okay, mein Zirkus baut stark ab, ich werde Teile verkaufen müssen, ehrlich gesagt ist er eine Bruchbude.
Die Welt, 25.03.2000
Das änderte sich nicht während der ganzen vier Jahre, die wir in dem verfluchten Ort miteinander in einer Bruchbude lebten und in derselben Firma arbeiteten.
konkret, 1992
Zitationshilfe
„Bruchbude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bruchbude>, abgerufen am 25.04.2019.

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