Brotkanten, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBrot-kan-ten (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

erstes und letztes Stück von einem Brotlaib

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie arm man auch sei, man lebt nicht nur von Brotkanten.
Die Zeit, 29.05.1947, Nr. 22
Und so fütterten wir sie eifrig mit Brotkanten und Würfelzucker.
Die Zeit, 23.12.1954, Nr. 51
Auf den Tischen häuften sich schmutzige Gläser und Tassen, verschmierte Messer und Löffel und steinharte Brotkanten.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 244
Die künftige Mutter legte Brotkanten, ein Messer auf eine Tischecke, setzte zwei Kaffeetöpfe daneben.
Tucholsky, Kurt: Zeugung. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20496
Dabei hat es einen Brotkanten gekaut, vom Eingemachten genascht, einen Becher Milchkaffee getrunken und Bonbons gelutscht.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 297
Zitationshilfe
„Brotkanten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Brotkanten>, abgerufen am 22.08.2019.

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