Brillant, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Brillanten · Nominativ Plural: Brillanten
Aussprache
WorttrennungBril-lant
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Brillant‹ als Erstglied: ↗Brillantbrosche · ↗Brillantcollier · ↗Brillantfeuerwerk · ↗Brillantknopf · ↗Brillantkreuz · ↗Brillantnadel · ↗Brillantring · ↗Brillantschliff · ↗Brillantschmuck · ↗Brilli
 ·  mit ›Brillant‹ als Grundform: ↗brillanten
eWDG, 1967

Bedeutung

geschliffener Diamant
Beispiele:
ein funkelnder, kostbarer, echter Brillant
ein Brillant von ungewöhnlichem, seltenem Feuer
ein mit Brillanten besetztes Schmuckstück, Etui
ein Ring mit einem Brillanten
den Brillanten in Gold fassen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

brillieren · brillant · Brillant · Brillanz
brillieren Vb. ‘glänzen, sich durch besondere Begabung hervortun’, zu Anfang des 18. Jhs. zu gleichbed. frz. briller, das im 16. Jh. aus ital. brillare entlehnt ist, gebildet. Im Dt. von Anfang an vorwiegend auf Menschen bezogen. Das Wort gehört wahrscheinlich mit einer zu vermutenden Ausgangsbedeutung ‘glänzen wie ein Beryll’ zu Beryll (s. ↗Brille). brillant Adj. ‘glänzend, hervorragend’ (Anfang 18. Jh., seit der 1. Hälfte des 19. Jhs. häufiges Modewort), frz. brillant, Part. Präs. zu frz. briller (s. oben). Dazu substantiviertes Brillant m. ‘geschliffener Diamant’ (Anfang 17. Jh.), frz. brillant m., und (wohl zuerst französierend im Dt. ohne frz. Vorlage gebildetes) Brillanz f. (Anfang 19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(geschliffener) Diamant · Brillant  ●  ↗Brilli  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Collier Diamant Edelstein Ehrennadel Eichenlaub Gold Goldring Krawattennadel Ohrläppchen Perle Platin Ritterkreuz Rubin Saphir Schwert Schwerter Smaragd Weißgold blitzen funkeln funkelnd gefasst geschliffen glitzern glitzernd hochkarätig lupenrein schleifen ungefaßt verzieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brillant‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie verloben sich, er schenkt ihr einen Ring mit einem riesigen Brillanten.
Bild, 25.06.1997
Ich bin neun Jahre verheiratet, und es ging ohne Brillanten.
Die Zeit, 03.08.1973, Nr. 32
Von den ungeheuren Reflexionen der Brillanten funkelten uns noch Tage später die Augen.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 343
Sie trug ein kleines goldenes Medaillon mit einem Brillanten drauf.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 283
Nur über die Hutschachtel mit den Brillanten war er furchtbar entrüstet.
Krüss, James: Mein Urgroßvater und ich, Hamburg: Oetinger 1959, S. 99
Zitationshilfe
„Brillant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Brillant>, abgerufen am 14.10.2019.

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