Brandmal, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBrand-mal (computergeneriert)
WortzerlegungBrandMal1
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben Mal, Zeichen, das durch eine Verbrennung entstanden ist
Beispiel:
ein Brandmal im Gesicht, auf der Hand
dichterisch, übertragen
Beispiele:
das Brandmal der Schande
die Brandmale der Unterdrückung

Thesaurus

Synonymgruppe
Brandmal · ↗Brandzeichen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brandmal Stirn Zigarette

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brandmal‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Leben lang wird es zu ihm gehören, dieses Brandmal an seinem Kopf.
Die Zeit, 09.08.2013, Nr. 26
Ohne Zögern hält die alte Frau ihren Arm in die Kamera und zeigt es vor, das Brandmal der Geschichte auf ihrer Haut.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1999
So hat die athenische Demokratie sich noch einmal, unmittelbar vor ihrem Fall, selbst ein unaustilgbares Brandmal aufgedrückt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 11616
Gebrochene Finger und Zehen sowie Brandmale an der Brust zeugen von schwerer Folter.
Die Welt, 26.07.2004
Lincoln zieht in Richmond ein, vergessen das Sklavenschiff, ewig das Brandmal ins Fleisch gesengt, Afrika, verlorene Erde, das Dickicht der Wälder, Stimme einer Negerin.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 20
Zitationshilfe
„Brandmal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Brandmal>, abgerufen am 23.05.2019.

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