Brandgrab, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBrand-grab
WortzerlegungBrandGrab
eWDG, 1967

Bedeutung

Archäologie Grab mit der Asche und den Knochenresten der verbrannten Toten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon rein rechnerisch haben in den wenigen gefundenen Brandgräbern nicht alle Verstorbenen Platz.
Die Zeit, 03.06.2002, Nr. 22
Von dort kamen auch die oft in den Brandgräbern der Urnenfelderkultur nachweisbaren kleinen Ring perlen aus blauem Glas.
Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 1016
Neben einfachen Brandgräbern fanden sich Kammergräber sowie 15 parallel liegende Bootsgräber, die Grablegungen der führenden Männer.
o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994
Zwischen den Hügelgräbern wurden Spuren von kleineren Brandgräbern mit Schmuck- und Tierknochenteilen aus der späten Hallstattzeit gefunden.
Süddeutsche Zeitung, 03.01.1994
Zitationshilfe
„Brandgrab“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Brandgrab>, abgerufen am 19.05.2019.

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