Bodden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Boddens · Nominativ Plural: Bodden
Aussprache
WorttrennungBod-den
eWDG, 1967

Bedeutung

Meeresteil, der durch Inseln oder Landzungen abgetrennt ist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bodden m. ‘flache Meeresbucht’ (eigentlich ‘Grund eines Gewässers’) ist die in die Literatursprache aufgenommene (18. Jh.) nd. Form von hd. ↗Boden ‘Grund’ (s. d.); vgl. mnd. bodden, boddem ‘Grund’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bucht Meer Ostsee See rügisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bodden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Wind kommt heute von Osten, tobt über den Bodden.
Der Tagesspiegel, 25.01.2004
Der Bodden war stürmisch aufgewühlt, das Schiffchen schaukelte sehr, es gab allerhand Seekrankheit.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1948. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1948], S. 950
Jeeps knirschten die flachen Wege entlang bis hinunter zum Bodden.
Die Zeit, 17.01.1994, Nr. 03
Irgendwann aber wird man auch im Bodden nach Resten Vinetas suchen müssen.
Die Welt, 05.01.2000
Mit seinem Vater fischte er einst noch selbst auf dem Saaler Bodden.
Die Welt, 05.07.2002
Zitationshilfe
„Bodden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bodden>, abgerufen am 22.05.2019.

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