Bittgebet, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBitt-ge-bet (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Religion Gebet, besonders um reichen Erntesegen
Beispiel:
[sie brauchen] sich nicht zu schämen, über der frischen Saat ein Bittgebet zu tun [Suderm.6,104]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Tempel hält die kleine Prozession kurz inne für ein Bittgebet.
Süddeutsche Zeitung, 24.12.1996
Ihre Bittgebete hat sie inzwischen in Dankgebete umgewandelt, aber sie zweifelt daran, dass es ihre Tochter lange in Italien halten wird.
Die Welt, 30.09.2004
Der Name wird angerufen im Lobpreis und im Bittgebet des Gottesdienstes.
Reicke, B.: Namenglaube. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 12992
Für die Tea-Party-Bewegung in Massachusetts hielt er zuletzt auf Großveranstaltungen das Bittgebet.
Die Zeit, 04.03.2013, Nr. 09
Bittgebete des Einzelnen begegnen in der sumerischen Literatur, abgesehen von einigen in andere Dichtungen eingestreuten Gebeten, fast nur in der merkwürdigen Form des Gottesbriefes.
Soden, Wolfram von: Sumer, Babylon und Hethiter bis zur Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 9293
Zitationshilfe
„Bittgebet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bittgebet>, abgerufen am 27.06.2019.

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