Bildstock, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBild-stock (computergeneriert)
WortzerlegungBildStock1
eWDG, 1967

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch mit Kruzifix, Heiligenbild geschmückte Säule im Freien, die den Vorübergehenden zu einer Andacht, einem Gebet einlädt, Marterl
Beispiel:
An den kalkweißen Sträßlein die geweihten Bildstöcke [Rosegger5,5]

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Bildstock · Materla · Materle · Wegstock  ●  Helgenstöckli  schweiz. · ↗Marter  österr., bair. · ↗Marterl  österr., bair.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baum Kapelle Kruzifix

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bildstock‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf halbem Wege, beim Bildstock sind die Pferdewärter, die Handwerker.
Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 199
An jeder Kurve erinnern plastikblumengeschmückte Bildstöcke an die Reisenden, die hier zu Tode gekommen sind.
Die Zeit, 13.01.2003, Nr. 02
Am Rande des drei Kilometer langen Rundwegs kommt der Wanderer an elf Bildstöcken vorbei.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.1996
Sitte, Bildstöcke ziemlich unabhängig vom Textinhalt formelhaft wieder zu verwenden, wich einer wirklichkeitsnäheren Darstellungsweise.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 7964
Bereits Anfang Oktober hatten Unbekannte nur etwa 13 Kilometer entfernt einen Bildstock der Gemeinde Germershausen im Landkreis Göttingen geschändet.
Die Welt, 17.10.2000
Zitationshilfe
„Bildstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bildstock>, abgerufen am 22.04.2019.

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