Bildsamkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBild-sam-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungbildsam-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildsame Beschaffenheit, bildsames Wesen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gäbe es Bildung und Ausbildung ohne die Erfindung der menschlichen Bildsamkeit?
Die Zeit, 06.05.2004, Nr. 20
Hierbei verhält sich unsere Welt unserem »Ordnungsstreben« gegenüber wie ein Stoff von mittlerer Bildsamkeit.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12064
Ihr Nervensystem verliert überfrüh jede Bildsamkeit, wie sie zur Aufnahme der geringsten Neuerung nötig ist.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 143
Aus der mythischen Bildsamkeit sind die Bilder der Eschatologie, nicht ihr Antrieb und ihre Kraft zu verstehen.
Buber, Martin: Königtum Gottes, Berlin: Schocken 1932, S. 1069
Er bringt die Geißel unserer Zeit mit, will sagen Oberflächlichkeit, aber eben auch deren erfreulichere Begleiterscheinung, die Bildsamkeit.
Die Welt, 05.07.2003
Zitationshilfe
„Bildsamkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bildsamkeit>, abgerufen am 18.10.2019.

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