Bildkraft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBild-kraft (computergeneriert)
WortzerlegungBildKraft
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben Kraft der Anschaulichkeit
Beispiel:
seine Sprache ist von großer Bildkraft

Typische Verbindungen
computergeneriert

poetisch suggestiv ursprünglich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bildkraft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben es mit einer Bildkraft besonderer Art zu tun.
Die Zeit, 25.04.1980, Nr. 18
Jeder von ihnen entwickelt sich mit einer ganz eigenen Intensität und einer unglaublichen Bildkraft.
Der Tagesspiegel, 02.11.2001
Da aufersteht wieder alle Bildkraft, die nur je in der Menschheit zur Kunst geführt hat.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 341
Die Dichter suchten der innersten Bildkraft, aus welcher die bestimmte und doch sanfte Metaphorik der Sprache hervorgeht, sich persönlich zu bemächtigen.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 228
Organische, geometrische und ornamentale Bildkräfte verbanden sich zu einem unlöslichen Ganzen.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 20
Zitationshilfe
„Bildkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bildkraft>, abgerufen am 19.04.2019.

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