Bijou, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungBi-jou (computergeneriert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bijouterie · Bijou
Bijouterie f. ‘Schmuck’, heute namentlich ‘Modeschmuck’. Frz. bijouterie ‘Schmuckgegenstände’, seit Anfang des 18. Jhs. auch ‘Schmuckherstellung und -handel’ wird Mitte des 18. Jhs. in dieser jüngeren Verwendung (auch in der Zusammensetzung Bijouteriewaren) und um 1800 im Plural Bijouterien ‘Schmuckgegenstände’ im Dt. heimisch. In der Schweiz ist außerdem die im Frz. des 19. Jhs. aufgekommene Bedeutung ‘Schmuckgeschäft’ üblich. Die frz. Sammelbezeichnung bijouterie ist abgeleitet von dem ein bret. bizou ‘Ring mit gefaßtem Stein’ (zu bret. bīz ‘Finger’) fortsetzenden frz. Substantiv bijou m. ‘kostbares Schmuckstück, Kleinod’, das als Bijou n. im 18./19. Jh. ebenfalls von dt. Sprechern übernommen wird.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die, die früher die Kleine Bijou genannt wurde, geht nun der Frau im gelben Mantel nach, um nicht zu sagen: Sie verfolgt sie.
Die Zeit, 24.04.2003, Nr. 18
Zu diesem Plus tragen auch die neuesten Zahlen von Bijou Brigitte bei.
Die Welt, 18.10.2002
Ihre Mutter, so wird es der kleinen Bijou bewusst, ist eine Schwindlerin gewesen, die es zuletzt sogar geschafft hat, den Tod zu täuschen.
Süddeutsche Zeitung, 20.05.2003
Und mit den Sonnenblumen-Haarklammern für 95 Cent bei Bijou Brigitte kommt garantiert Sommerlaune auf.
Der Tagesspiegel, 06.04.2003
Für 2006 peilt Bijou Brigitte den US-Markt und Großbritannien an.
Bild, 27.04.2005
Zitationshilfe
„Bijou“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bijou>, abgerufen am 14.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
bijektiv
Bigpoint
Bigotterie
bigott
Bigosch
Bijouterie
Bijoutier
Bikarbonat
Bike
Biker