Bewerber, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bewerbers · Nominativ Plural: Bewerber
Aussprache
WorttrennungBe-wer-ber (computergeneriert)
Wortzerlegungbewerben-er
Wortbildung mit ›Bewerber‹ als Erstglied: ↗Bewerberin  ·  mit ›Bewerber‹ als Letztglied: ↗Amtsbewerber · ↗Einzelbewerber · ↗Pachtbewerber · ↗Preisbewerber · ↗Studienbewerber · ↗Thronbewerber · ↗Titelbewerber
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
jmd., der sich um etw., besonders eine bestimmte Anstellung, bewirbt
Beispiele:
für den Posten hatten sich mehrere Bewerber gemeldet
der Bewerber wurde aufgefordert, sich persönlich vorzustellen
die einzelnen Bewerber wurden zunächst geprüft
Bewerber mit guten Sprachkenntnissen werden bevorzugt
ein junger Schriftsteller ging bei dem Preisausschreiben aus der großen Zahl der Bewerber als Bester hervor
dieser Schwimmer gilt als der aussichtsreichste deutsche Bewerber für den Titel eines Europameisters
2.
jmd., der um die Hand eines Mädchens anhält, Freier
Beispiele:
sie hat viele Bewerber, hat bisher alle Bewerber abgewiesen
der junge Bewerber sprach bei den Eltern des Mädchens vor
An einem ehrlichen Bewerber fehlte es ihr auch nicht [ViebigTägl. Brot92]

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Anwärter · ↗Aspirant · ↗Assessor · Bewerber · ↗Kandidat  ●  ↗Applikant  geh. · ↗Postulant (kath. Kirche)  fachspr. · ↗Prätendent  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausbildungsplatz Auswahl Bewerberin Eignung Lehrstelle Nachfolge Post Präsidentenamt Präsidentschaftskandidatur Qualifikation Staatsamt Studienplatz abgelehnt abgewiesen aussichtsreich aussuchen auswählen einzig geeignet melden männlich potentiell potenziell qualifiziert republikanisch unterlegen unvermittelt unversorgt vermittelt vorweisen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewerber‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach einem halben Jahr ist keiner der Bewerber mehr dabei.
Die Zeit, 18.05.2009, Nr. 20
Er verspricht nur, alle ausländischen Bewerber fern zu halten, und das glückt ihm auch.
Fath, Rolf: Werke - L. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 15606
Wenn es dann soweit ist, muß der Bewerber nicht nochmals aufstehen.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 10304
Bewerber um einen Sitz im Parlament dürfen künftig nicht mehr als eine halbe Mill.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1988]
Auch alle anderen Bewerber haben das eifrige Bestreben, sich selbst zu behaupten und andere nicht näher kommen zu lassen.
Rafaeli, Max u. Le Mang, Erwin: Ueber die Liebe. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1927], S. 129
Zitationshilfe
„Bewerber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bewerber>, abgerufen am 25.04.2019.

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