Bewegungskraft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungBe-we-gungs-kraft (computergeneriert)
WortzerlegungBewegung1Kraft

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jahrzehntelang aber hatten gerade sie, so schien es uns, ihre Macht als Bewegungskräfte und restriktive Bedingungen der historischen Entwicklung demonstriert.
Die Zeit, 25.10.1996, Nr. 44
In jeder Antwort steckt immer schon ein Stück Theorie über Gang und Bewegungskräfte historischer Entwicklung.
Der Spiegel, 21.12.1981
Aber die Spätgotik steigert den Vertikalismus nicht, sie stellt ihn nicht in linearer Bewegung heraus, sondern läßt die Bewegungskräfte auf eine unkontrollierbare geheime Art wirken.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 147
Dieser biographischen Geschichtsschreibung gelingt es, die beiden historisch wirksamen Faktoren, das Handeln einzelner Personen und die wirtschaftlich-gesellschaftlichen Bewegungskräfte, anschaulich miteinander zu verschränken.
Süddeutsche Zeitung, 17.03.1999
Das wenn auch noch so scharfe und präzise Kommandowort des Turnleiters ist ein schwächlicher und unzulänglicher Auslöser von Bewegungskräften aus den Nervenzentren des Turnenden.
Altenberg, Peter: Märchen des Lebens. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1908], S. 6239
Zitationshilfe
„Bewegungskraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bewegungskraft>, abgerufen am 20.06.2019.

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