Bevorzugung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bevorzugung · Nominativ Plural: Bevorzugungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-vor-zu-gung
eWDG, 1967

Bedeutung

das Bevorzugen
Beispiele:
die Bevorzugung eines Schülers durch den Lehrer
die einseitige Bevorzugung eines Aufgabengebietes, Wissenschaftszweiges
die Bevorzugung vor den Kameraden [WelkHoher Befehl73]

Thesaurus

Synonymgruppe
Auslese · ↗Auswahl · Bevorzugung · ↗Selektion · ↗Wahl  ●  ↗Blütenlese  geh. · ↗Körung (Tierzucht)  fachspr. · ↗Präferenz  fachspr.
Unterbegriffe
  • Lemmaselektion · ↗Lemmatisierung
  • freie Standpunktwahl · freie Stationierung
  • Antiselektion (bei Lebensversicherungen) · Gegenauslese · Negativauslese · Negativselektion · adverse Selektion · negative Risikoauslese
Assoziationen
Synonymgruppe
Bevorzugung · ↗Hang (zu) · ↗Neigung · ↗Schwäche (für) · ↗Vorliebe  ●  ↗Faible  franz. · ↗Prädilektion  geh., veraltet · ↗Präferenz  fachspr.
Unterbegriffe
  • Abkürzerei · Abkürzungsfaible · Abkürzungsfieber · Abkürzungsmanie · Abkürzungsvorliebe · Abkürzungswahn  ●  ↗Abkürzungsfimmel  ugs. · Aküfi  ugs.
Synonymgruppe
Bevorzugung · ↗Primat · ↗Präferenz · ↗Vorrang · ↗Vorzug
Unterbegriffe
  • Papst-Primat · Petrus-Primat · Primat des Papstes
Synonymgruppe
Ausstattung mit Privilegien · ↗Begünstigung · ↗Besserstellung · Bevorzugung · ↗Privilegierung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alleinerziehende Alteigentum Ausschließung Aussiedler Benachteiligung Bevorzugung Diskriminierung Gesamtschule Großindustrie Großunternehmen Irreführung Kapitalgesellschaft Primitiven Rechtsverletzung Reiche Schwerindustrie T-Online-Kunde Vernachlässigung Wohlhabende Zuteilung angeblich ausschließlich einseitig steuerlich systematisch ungerecht ungerechtfertigt unzulässig verfassungswidrig wettbewerbswidrig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bevorzugung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bevorzugung einbehaltener Gewinne führt überdies dazu, daß das Kapital nicht dahin fließen kann, wo es am rentabelsten arbeiten könnte.
Die Welt, 10.06.1999
Auffallend ist gegenüber dem Barock die sehr starke Bevorzugung des Dur.
Blume, Friedrich: Klassik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 33524
Diese war allerdings eine ungerechte Bevorzugung derjenigen, die sie bezahlen konnten.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4984
Es gibt keine Bevorzugung zwischen diesen beiden, wohl aber zwischen ihnen und allen anderen Alternativen.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 386
Dann wäre die Bevorzugung des Millionen-Clubs für dieses Jahr perfekt.
Bild, 26.03.2002
Zitationshilfe
„Bevorzugung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bevorzugung>, abgerufen am 19.10.2019.

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