Bettzipfel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bettzipfels · Nominativ Plural: Bettzipfel
Aussprache
WorttrennungBett-zip-fel
WortzerlegungBettZipfel
eWDG, 1967 und DWDS, 2016

Bedeutung

eines der Enden einer Bettdecke (Lesart 1) Quelle: DWDS, 2016
Beispiele:
beim Beziehen der Betten stopft man die Bettzipfel in die Ecken des Bezuges
der kleine Junge saugt noch immer am Bettzipfel
bildlich
Beispiel:
umgangssprachlich nach dem Bettzipfel schnappen, schielen (= sehr müde sein)

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das bekannte Betasten, Belecken, Besaugen der Spieldinge, das oft hartnäckig festgehaltene Lutschen am Bettzipfel und den eigenen Fingern wird als Mund- und Zungenerotik gedeutet.
Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 166
Zitationshilfe
„Bettzipfel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bettzipfel>, abgerufen am 14.10.2019.

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