Besoldung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Besoldung · Nominativ Plural: Besoldungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-sol-dung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Besoldung‹ als Erstglied: ↗Besoldungsgesetz · ↗Besoldungsgruppe · ↗Besoldungsordnung · ↗Besoldungsstufe
 ·  mit ›Besoldung‹ als Letztglied: ↗Beamtenbesoldung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Gehalt, Diensteinkommen
Beispiele:
eine hohe, gute, knappe Besoldung
die Besoldung erhöhen
Immerhin haben wir an der Besoldung der Dorfschulmeister ein Vergleichsmaterial [MietheGroße Fahrt43]
2.
das Besolden
Beispiel:
die Besoldung der Beamten mit festen Gehältern

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Arbeitsentgelt · ↗Aufwandsentschädigung · Besoldung · ↗Bezahlung · Bezüge · Einkünfte · ↗Entgelt · ↗Entlohnung · ↗Gage · ↗Gehalt · ↗Gratifikation · ↗Heuer · ↗Honorar · ↗Kostenerstattung · ↗Löhnung · Salair · ↗Tantieme · ↗Verdienst · ↗Vergütung  ●  ↗Abgeltung  österr., schweiz. · ↗Einkommen  Hauptform · ↗Entlöhnung  schweiz. · ↗Lohn  Hauptform · ↗Salär  schweiz.
Oberbegriffe
  • Geld  ●  klingende Münze  fig. · ↗Asche  ugs. · Bares  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Flöhe  ugs. · ↗Heu  ugs. · ↗Kies  ugs. · ↗Knete  ugs. · ↗Kohle  ugs. · Kröten  ugs. · ↗Mammon  geh., abwertend, biblisch · ↗Moneten  ugs. · ↗Moos  ugs. · Mäuse  ugs. · Ocken  ugs. · ↗Patte  ugs. · ↗Penunze  ugs. · ↗Piepen  ugs. · ↗Pulver  ugs. · ↗Rubel  ugs. · ↗Schotter  ugs. · Steine  ugs. · ↗Taler  ugs. · ↗Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angleichung Beamter Beförderung Besoldungsgruppe Bundesbeamte Bundesrichter Dienstjahr Dienstrecht Diäten Einheitlichkeit Hochschullehrer Klerus Landesamt Landesbeamter Laufbahn Nullrunde Staatsdiener Teilzeitbeschäftigung Universitätsprofessor Verpflegung Versorgung amtsangemessen angleichen bundeseinheitlich koppeln leistungsabhängig leistungsbezogen leistungsgerecht leistungsorientiert Öffnungsklausel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besoldung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Länder müssten selbst über die Besoldung ihrer Beamten entscheiden können.
Bild, 16.03.2002
Doch haben sich bisher alle positiv zu einer leistungsorientierten Besoldung geäußert.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Er diente der Stadt trotz mancherlei Kämpfe um die Besoldung fast dreißig Jahre.
Schwämmlein, Helmut: Gastritz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 26978
Auch mit der besseren Besoldung der Lehrer ist es nicht getan.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 510
Die Besoldungen sind sehr hoch, werden aber durch die teuren Preise des Landes bedingt.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22539
Zitationshilfe
„Besoldung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Besoldung>, abgerufen am 25.06.2019.

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