Besoffenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-sof-fen-heit (computergeneriert)
Grundformbesaufen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn nicht alles täuscht, stehen wir vor einem Jahrzehnt der rosa-grünen Besoffenheit.
konkret, 1989
Er kam auch am Ende völlig von seinen Sinnen und starb in einer Mistpfütze, in welche er in seiner Besoffenheit gefallen war.
Die Zeit, 08.04.1988, Nr. 15
Die Welt sauste so sonderbar und brachte ihn, alles in allem, in einen wunderlichen Zustand von Besoffenheit ohne Alkohol.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 39
Als ich heute vor acht Jahren die Kantstraße in Berlin hinunterging, rasten die Leute in patriotischer Besoffenheit.
Tucholsky, Kurt: Vor acht Jahren. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 25819
Er verlangt von seiner Partei, sich den veränderten Realitäten zu stellen und Abschied zu nehmen von der rot-grünen Besoffenheit.
Der Tagesspiegel, 15.06.2003
Zitationshilfe
„Besoffenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Besoffenheit>, abgerufen am 20.07.2019.

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