Besitzbürgertum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBe-sitz-bür-ger-tum
WortzerlegungBesitzBürgertum
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend
entsprechend der Bedeutung von Besitzbürger

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Koalitionspartner, dem Besitzbürgertum verbunden, zeigt kein Verständnis für „konfiskatorische“ Steuern.
Die Zeit, 22.05.1970, Nr. 21
Ansonsten versammelt er bekannte Figuren aus Barcelonas Besitzbürgertum um sich.
Der Tagesspiegel, 12.06.2003
Man spürt: diese Dargestellte gehört nicht zur Aristokratie, sondern repräsentiert das reiche Besitzbürgertum.
Süddeutsche Zeitung, 13.02.1999
Nun benötigte der Bildungsaristokratismus des Besitzbürgertums aufwendigere Belege seiner kulturellen Führungsrolle.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 3214
Viele Betroffene seien von den sowjetischen Besatzern und der DDR als Nazis verunglimpft und wegen ihrer Zugehörigkeit zum "Besitzbürgertum" bestraft worden.
Die Welt, 31.03.2005
Zitationshilfe
„Besitzbürgertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Besitzbürgertum>, abgerufen am 25.06.2019.

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