Besenstiel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-sen-stiel
WortzerlegungBesenStiel
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
einen Besenstiel einpassen
der Besenstiel ist abgebrochen
die Hexen reiten auf Besenstielen durch die Lüfte
umgangssprachlich steif wie ein Besenstiel sein
umgangssprachlich er geht, als hätte er einen Besenstiel verschluckt (= er geht steif, übertrieben gerade)

Typische Verbindungen
computergeneriert

After Decke Tür abgebrochen aufstellen blockieren einschlagen reiten verkeilen verprügeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besenstiel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Star, hieß es früher, könne mit einem Besenstiel in der Hand auftreten, und jeder Saal liege flach.
Die Zeit, 27.07.2009, Nr. 30
Im Kino läuft um 14 Uhr »Das Mädchen auf dem Besenstiel«.
konkret, 1999
Otto kehrte mit einem zerbrochenen Besenstiel zurück und befestigte ihn an dem Strick.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 253
Besenstiel muß stärker sein als Loch, abschrägen, durch kräftiges Stoßen auf den Boden (Besen nach oben) hineintreiben.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 38
Doch statt Liesegang nun das Aufnahmeformular zu geben, pocht er mit einem Besenstiel an die Zimmerdecke.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 378
Zitationshilfe
„Besenstiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Besenstiel>, abgerufen am 16.10.2019.

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