Beschimpfung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beschimpfung · Nominativ Plural: Beschimpfungen
Aussprache
WorttrennungBe-schimp-fung
Wortzerlegungbeschimpfen-ung
Wortbildung mit ›Beschimpfung‹ als Letztglied: ↗Wählerbeschimpfung
eWDG, 1967

Bedeutung

Beleidigung, Schmähung
Beispiele:
er überhörte die arge, freche Beschimpfung
ich musste wilde Beschimpfungen über mich ergehen lassen
eine Flut von Beschimpfungen ergoss sich über ihn
Beschimpfungen ausstoßen
Dies Wort galt in der Schule als eine große Beschimpfung [Suderm.Frau Sorge1,24]

Thesaurus

Synonymgruppe
Beleidigung · Beschimpfung · ↗Verhöhnung · böse Zungen (sagen o.ä.)  ●  ↗Injurie  geh., bildungssprachlich · ↗Invektive  geh., bildungssprachlich · ↗Schmähung  geh. · ↗Verbalinjurie  geh., bildungssprachlich
Oberbegriffe
  • Ehrverletzung  ●  Ehrdelikt  fachspr., juristisch · Ehrverletzungsdelikt  fachspr., juristisch
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Aggression · ↗Anfeindung · Beschimpfung · ↗Verbalattacke · aggressive Aktion · aggressiver Akt · feindselige Äußerung · verbale Attacke  ●  Animositäten  Plural
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beleidigung Buhruf Diffamierung Drohbrief Drohung Handgreiflichkeit Morddrohung Pfiff Pöbelei Religionsgesellschaft Schmähung Schwall Verdächtigung Verhöhnung Verleumdung Verächtlichmachung Weltanschauungsvereinigung antisemitisch ausarten ausstoßen derb gegenseitig hageln obszön rassistisch rüd unflätig vulgär wüst übel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beschimpfung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daraufhin kriegte er waschkörbeweise Beschimpfungen, weil die Deutschen offensichtlich mit einem solchen Satz nicht leben können.
Die Zeit, 18.10.2012, Nr. 42
Und da waren dann vor allem sehr wüste Beschimpfungen drin.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.2004
Ich dachte nicht daran, diese flammenden Beschimpfungen ernst zu nehmen.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 122
Mit weit aufgerissenen Ohren - so kam es ihm vor - harrte er einer wüsten Beschimpfung.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 160
Es ist wirklich nicht notwendig, auf diese internationale, von jeher übliche Beschimpfung zu antworten.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18603
Zitationshilfe
„Beschimpfung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Beschimpfung>, abgerufen am 16.02.2019.

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