Bescheidung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bescheidung · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-schei-dung (computergeneriert)
Wortzerlegungbescheiden1-ung
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben das Sichbescheiden
entsprechend der Bedeutung von bescheiden1 (Lesart 1)
Beispiele:
die Tugend der Bescheidung
das Alter weiß, daß sein Leben Bescheidung heißt [ZahnFrau Sixta310]
weil Anspruch und Bescheidung sich selten glücklich mischen [G. KellerGr. Heinrich4,495]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder Bürger hat das Recht, zunächst die Bescheidung seines Antrages abzuwarten.
Der Tagesspiegel, 16.12.2004
Diese Bescheidung drängte sich auch in den hölzernen Texten auf.
Die Zeit, 30.10.1987, Nr. 45
An der Fähigkeit zu gelassenem Zurückstecken, an einem Maß für Bescheidung mangelt es den beiden nicht.
Der Spiegel, 30.04.1984
Athens Bescheidung im bunten Spiel des hellenischen Lebens ist merkwürdig genug.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3493
Sie pflegt allenthalben dieselben Bürgertugenden der patriarchalischen Unterordnung und Bescheidung im Lebensgenuß und in den Lebensmöglichkeiten.
Freytag, W.: Beruf. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 3628
Zitationshilfe
„Bescheidung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bescheidung>, abgerufen am 15.07.2019.

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