Beiname, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beinamens · Nominativ Plural: Beinamen
Aussprache
WorttrennungBei-na-me (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

zusätzlicher, das Charakteristische hervorhebender Name
Beispiele:
Kaiser Karl erhielt den Beinamen »der Große«
Tränen-Trieschke ... der diesen Beinamen führte, weil er allsonntäglich einmal inmitten seiner Predigt an geeigneter Stelle zu weinen begann [Th. MannBuddenbrooks1,288]
Lüttich – wenn es noch keinen Beinamen hat – würd' ich die Leierkastenstadt nennen [FontaneII 4,31]

Thesaurus

Synonymgruppe
Beiname · ↗Neckname · ↗Spottname  ●  ↗Spitzname  Hauptform · Cognomen  fachspr., lat. · ↗Kognomen  fachspr., lat. · ↗Übername  fachspr., Sprachwissenschaft
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gott Schlächter Tiger bekommen bescheren bös ehrend ehrenvoll einbringen einhandeln eintragen erhalten erwerben gemeint hübsch liebevoll rechtfertigen rühren schmeichelhaft schmücken schmückend spöttisch stolz tragen verdanken verdienen verleihen verpassen versehen weghaben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beiname‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über die Jahre hat man Sie mit etlichen Beinamen versehen.
Die Zeit, 26.08.1998, Nr. 36
Die Geschichte aber verlieh ihm den Beinamen des Großen, des Einzigen.
Berliner Illustrirte Zeitung, 01.01.1901
Gestützt auf seinen Beinamen, nimmt man allgemein an, er sei kürzere oder längere Zeit in Rom gewesen.
Cotte, Roger: Hotteterre (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 36107
Wie ihre Beinamen beweisen, ist ihr Kult und ihre Verehrung jeweils örtlich beschränkt und gebunden.
Hertz, R.: Kelten. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25175
In antiker Zeit aber waren sogar die Beinamen römischer Gottheiten allmählich zu selbständigen Göttern geworden.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 895
Zitationshilfe
„Beiname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Beiname>, abgerufen am 14.10.2019.

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