Behaviorismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-ha-vi-oris-mus · Be-ha-vio-ris-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Richtung der amerikanischen Verhaltensforschung, die durch das Studium des Verhaltens von Lebewesen deren seelische Merkmale zu erfassen sucht

Typische Verbindungen
computergeneriert

klassisch methodologisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Behaviorismus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Suggestion, die von diesem Behaviorismus ausgeht, ist unwiderstehlich, so, wie naive Dichtung bisweilen stärker fesselt als sentimentalische.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1995
Wenig später avancierte der konditionierte Reflex auch zum zentralen Erklärungsprinzip im Behaviorismus.
Schorr, Angela: Behaviorismus. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 354
Das zu verschweigen, bedeutet den Marxismus zu einem sozialen Behaviorismus zu reduzieren.
konkret, 1980
Das ungefähr ist ins Extreme gesteigert die Position des reinen Behaviorismus angesichts der Semantik im Tierreich.
Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 36
Zwischen Meads Ansatz und dem Behaviorismus bestehen jedoch zwei methodische Unterschiede.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 10
Zitationshilfe
„Behaviorismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Behaviorismus>, abgerufen am 20.10.2019.

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