Behauptungswille, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Behauptungswillen · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungBe-haup-tungs-wil-le
WortzerlegungBehauptungWille
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wille, sich zu behaupten

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausgeprägt trotzig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Behauptungswille‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen vitalen Behauptungswillen, auf den jetzt doch alles ankam, sucht man vergebens.
Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20592
Auf den Behauptungswillen des Drittletzten kann er jedenfalls nicht gemünzt sein.
Der Tagesspiegel, 21.02.2005
Heute sind die berühmten Tunnel eine Art Symbol kommunistischen Behauptungswillens, und kaum ein Reisender kommt daran vorbei.
Süddeutsche Zeitung, 23.04.1996
Schwankend zwischen verletztem Stolz und trotzigem Behauptungswillen, geht die türkische Regierung ins zweite Kandidatenjahr.
Die Zeit, 27.11.2000, Nr. 48
Diese neue Lage stand bereits nicht mehr im Zeichen des Kaisers und seines erstarrten Behauptungswillens gegen Frankreich und gegen die deutschen Protestanten.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1420
Zitationshilfe
„Behauptungswille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Behauptungswille>, abgerufen am 20.10.2019.

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