Begine, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Begine · Nominativ Plural: Beginen
Aussprache
WorttrennungBe-gi-ne
eWDG, 1967

Bedeutung

Angehörige eines weltlichen Frauenordens
Beispiel:
Man hatte das Mädchen bei einigen frommen Schwestern, sogenannten Beginen, untergebracht [G. Hauptm.4,550]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gemeinschaft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Begine‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und er ließ sich sein Essen bringen von einer alten Begine.
Klabund: Bracke. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2325
Von einer Verfolgung der sonstigen französischen, niederländischen und deutschen Beginen ist in dieser Zeit allerdings wenig überliefert.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 20607
Auch wenn es um die inhaltliche Ausgestaltung ihres Zusammenlebens geht, sind die Beginen kreativ.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2000
Nur wenige Höfe sind heute noch von Beginen bewohnt, die frommen Frauen sterben langsam aus, Nachwuchs gibt es kaum noch.
Die Zeit, 10.08.1973, Nr. 33
Findelkinder wurden früher den Beginen, später Familien in Pflege gegeben.
Mahling, F. u. Erler, A.: Findelhäuser. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 5008
Zitationshilfe
„Begine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Begine>, abgerufen am 25.06.2019.

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